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BINÄRE OPTIONEN - CFDs - FOREX - FUTURE   

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Börsenlexikon

Aktien

Wenn man die Aktie einer Aktiengesellschaft (=AG) wie z.B Solar World kauft, besitzt man einen Bruchteil an diesem Unternehmen bzw. am Grundkapital dieses Unternehmens. Man ist dann ein Miteigentümer.Früher wurden Aktien mit einem Nennwert ausgegeben, der den nominalen Anteil am Grundkapital der Gesellschaft angab.Aktionäre haften in Höhe des Nennwerts der Aktien und werden durch die Zahlung von Dividenden am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein Aktionär die Möglichkeit, über die Gewinnverwendung etc. zu entscheiden. Während Stammaktien („Stämme“) dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien („Vorzüge“) kein Stimmrecht, erhalten in der Regel jedoch eine etwas höhere Dividende als Stammaktien. 


Aktienanalyse

Die Aktienanalyse kann prinzipiell auf zwei Arten erfolgen.

Im Rahmen der Fundamentalanalyse und mit Hilfe der technischen Analyse.

Die Bewertung der Ertragskraft eines Unternehmens bzw. der Kurschancen der jeweiligen Aktien nach unterschiedlichen Kriterien wird als Aktienanalyse bezeichnet. Durch verschieden gewichtete Kennzahlen wird die Aktie bewertet. Hierbei spielen die Erträge, der Cash-Flow/ Zinsaufwendung und das Kurs / Gewinn-Verhältnis eine entscheidende Rolle.

Monetaristen interessieren sich für die Höhe der Geldmenge, Inflation, Zinsniveau (Realzinsen, Zinskurve, -differenzen usw.). Techniker versuchen anhand der Kursverläufe und Daten von Umsatzhöhe typische Formationen zu erkennen, welche als Kauf-/Verkaufsimpuls interpretiert werden könnten (technische Analyse).


Aktienkurs

Aktienkurse sind die Kurse, zu denen Aktien ge- oder verkauft werden können. Es gibt Close Aktienkurse, das sind die letzten Aktienkurse einer Zeiteinheit, z.B. eines Tages. Open Aktienkurse sind die ersten Aktienkurse einer Zeiteinheit, High Aktienkurse sind die höchsten und Low Aktienkurse die tiefsten Aktienkurse einer Zeiteinheit. Zu vielen Aktie gibt es verschiedene Aktienkurse von unterschiedlichen Handelsplätzen. So gibt es oft Aktienkurse von verschiedenen Präsenzbörsen, Aktienkurse aus dem Xetra-Handelssystem und außerbörsliche Aktienkurse.


Anleihe

Eine Anleihe ist ein festverzinsliches Wertpapier.Anleihen gehören  zu den klassischen Mitteln der Beschaffung von Fremdkapital. Die meisten Anleihen werden an der Börse in Prozent gehandelt. Demnach ist eine Anleihe auch eine Schuldverschreibung, die zu einem festgelegten Satz verzinst wird.


Baisse

Der Begriff Baisse wird auch Bärenmarkt genannt und steht für länger andauernden Kursrückgang an der Börse. Die Baisse geht mit einem sinkenden Vertrauen der Kapitalanleger sowie mit Erwartungen zukünftiger Verluste einher. Das Gegenteil ist die Hausse oder auch Bullenmarkt genannt und ist ein langfristiger, stabiler Aufwärtstrend.


Börse

Es gibt verschiedene Börsen. Warenbörsen zum Handel von Waren, vor allem importierten und heimischen landwirtschaftlichen Erzeugnissen waren die ersten Börsenarten. Später entstanden spezialisierte Produktbörsen und Spezialbörsen, die sich auf bestimmte Welthandelsgüter wie Edelmetalle oder Kaffee spezialisierten.
Terminbörsen oder Warenterminbörsen, an denen Warentermingeschäfte abgewickelt und mit Derivaten gehandelt wird.
Wertpapierbörsen oder Aktienbörsen (die Bezeichnung Börse wird oft als ein Synonym für diese spezielle Form von Börsen gebraucht) für den Handel mit Aktien und festverzinslichen Wertpapieren.
Devisenbörsen für den Handel von Fremdwährungen. (Quelle Wikipedia)


Börsensoftware

Eine Börsensoftware hält Aktienkurse in einer Textdatei in folgendem Format fest: Pro Aktiengesellschaft werden in einer Zeile, durch Leerzeichen getrennt, Wertpapierkennnummer, Name der Aktiengesellschaft, Kurs und gehandelte Stückzahl gespeichert. Es gibt verschiedene Arten von Börsensoftware: Chartanalyse Börsensoftware, Börsensoftware zur Entwicklung von Handelssystemen, Börsensoftware zur Depotführung.


CFD Trading

Unter CFD Trading versteht man das Handeln von CFDs. CFDs (Contracts for difference) sind Derivate mit unbegrenzter Laufzeit. CFD Trading ist vergleichbar mit Futures Trading. Im Gegensatz zum Futures Trading gibt es beim CFD Trading aber keine standardisierten Terminkontrakte. Es gibt verschiedene Anbieter von CFDs, von denen jeder seine eigenen Kurse beim CFD Trading berechnet. Oft handelt es sich bei den CFD Anbietern um sogenannte Market Maker. Diese stellen die Kurse, was sich nachteilig für den Kunden auswirken kann. Sinnvoll ist hier zunächst die jeweiligen CFD Broker zu vergleichen. Hier gehts zum Brokervergleich.


Cost-Average-Effekt

Der Durchschnittskosteneffekt (englisch cost average effect oder dollar cost averaging) ist ein Effekt, der bei der regelmäßigen Anlage gleich bleibender Beträge in Wertpapiere (meist Fonds) entstehen soll. Dadurch wird das Problem des richtigen Einstiegszeitpunktes (Timing) auf einen Zeitraum ausgedehnt, wodurch zwar die Folgen von Timing-Fehlern verringert, aber auch gleichzeitig Vorteile des richtigen Timings verspielt werden. Damit bewegt sich der Ertrag der Investition zwischen dem einer Einmalinvestititon zum günstigsten bzw. zum ungünstigsten Einstiegszeitpunkt.

Der Cost Average Effekt wird häufig in der Werbung für Fondsparpläne angeführt, er beschert jedoch keinesfalls höhere Gewinne. Ist die mittlere Rendite der Anlage positiv, so ist die Einmal-Anlage grundsätzlich überlegen. Der Durchschnittskosteneffekt mindert jedoch anfänglich die Wertschwankungen (die Volatilität) des Portfolios, was sich der Anleger mit einem Verzicht auf Erträge erkauft.
Der Durchschnittskosteneffekt nimmt jedoch mit zunehmender Laufzeit des Sparplans ab, da sich im Verlauf des Ansparens immer mehr Kapital ansammelt und die einzelne Rate einen immer kleiner werdenden Bruchteil dieses Kapitals ausmacht.


Computerhandel

Der Computerhandel wird auch Xetra-Handel genannt. Im Computerhandel gibt es kein reales Börsenparkett mehr. Es werden Kauf- und Verkauforders über den Computer abgewickelt. Auch der Makler wird durch eine Software ersetzt.


Crash

Ein Crash ist ein plötzlicher und rapider Kursrückgang, der sich in einem kurzen Zeitraum an Börsen ereignet und durch Massenverkäufe ausgelöst wird. Ein Börsencrash beschreibt also das Nichtvorhandensein eines funktionierenden Börsenmarktes, wie z.B. am 11.September 2001.Der erste große Börsencrah fand bereits im Jahre 1636 statt.


Churning

Churning ist ein Begriff, der immer wieder im Zusammenhang mit kriminellen Machenschaften am grauen Kapitalmarkt auftaucht. Der Begriff entstammt aus der US-Rechtsprache und heißt so viel wie "drehen" oder "buttern". Die Depotpositionen werden beim Churning solange umgeschlagen, bis sich der "Rahm der Butter" in Form von Gebühren "oben abgesetzt hat". Dadurch verschafft sich der Vermögensverwalter oder Broker möglichst hohe Provisionen, die zu Lasten des Anlegers gehen. Der Kleinanleger wird so um sein Geld geprellt.


Dax

Der DAX, ursprünglich für Deutscher Aktienindex, ist der wichtigste deutsche Aktienindex. Er spiegelt die Entwicklung der 30 größten und umsatzstärksten, an der Frankfurter Wertpapierbörse gelisteten Unternehmen wider (sogenannte Blue Chips) und wird seit dem 21. Juni 1999 nur noch anhand der Xetra-Werte ermittelt. Zunächst war der DAX nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zu den anderen etablierten deutschen Aktienindizes gedacht. Inzwischen hat er diese an Bekanntheit hinter sich gelassen und ist als Leitindex für den deutschen Aktienmarkt national und international etabliert.
Der DAX wurde gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Wertpapierbörsen, der Frankfurter Wertpapierbörse und der Börsen-Zeitung entwickelt und am 1. Juli 1988 eingeführt. Er setzt den Index der Börsen-Zeitung fort, für den die Geschichte bis 1959 zurückgeht. Für den 31. Dezember 1987 ist er auf 1.000 Indexpunkte normiert worden.
Der DAX wird sowohl als Performance- als auch als Kursindex veröffentlicht. Übliche Konvention ist, dass unter der umgangssprachlichen Bezeichnung DAX der Performanceindex verstanden wird. Anders z. B. der EURO STOXX 50 Aktienindex europäischer Standardwerte, bei dem üblicherweise vom Kursindex die Rede ist. Beim Performanceindex werden die Dividenden aus den im DAX enthaltenen Titeln in den Index reinvestiert, während sie beim Kursindex unberücksichtigt bleiben.
DAX ist ein Produkt und eingetragene Marke der Deutsche Börse AG.(Quelle Wikipedia)


Day-Trader

Day-Trader sind Aktionäre, die binnen Tagesfrist mit Aktien, Derivaten oder Währungen spekulieren und zahlreiche Geschäfte, mit der Absicht auf kurzfristige Gewinnmitnahmen, abwickeln. Dabei wird das Underlying innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums gekauft und wieder verkauft. Im Bereich des High Frequency Tradings, werden Positionen nur einige Sekunden gehalten. Der kurzfristige Handel mit Derivaten setzt mentale Stärke voraus. Hierfür gibt es ein spezielle Mentaltraining das für Daytrader entwickelt wurde. 


Derivate

Ein derivatives Finanzinstrument (Derivat) (lateinisch: derivare = ableiten) ist ein gegenseitiger Vertrag, der seinen wirtschaftlichen Wert vom beizulegenden Zeitwert einer marktbezogenen Referenzgröße ableitet. Die Referenzgröße wird als Basiswert (Underlying) bezeichnet. Basiswerte können Wertpapiere (Aktien; Anleihen usw.), finanzielle Kennzahlen (Zinssätze; Indices, Bonitätsratings usw.) oder Handelsgegenstände (Rohstoffe; Devisen usw.) sein. Je nach Ausgestaltung der Hauptleistungspflichten im Vertrag unterscheidet man Festgeschäfte, Optionsgeschäfte und Swapgeschäfte. (Quelle Wikipedia)

Durch den Hebel-Effekt vollzieht das Derivat die Kursbewegungen des Basiswertes überproportional nach.


Deflation

Unter Deflation versteht man das anhaltende Sinken des Preisniveaus einer Gütergruppe oder des gesamtwirtschaftlichen Preisniveuas. Es resultiert daraus, dass die Nachfrage dauerhaft unter dem Angebot liegt, also nachhaltige Überkapazitäten bestehen. Erfahrungsgemäß geht eine Deflation mit einer Verringerung der umlaufenden Geldmenge und/oder der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes einher.


Dow Jones Index

Der Dow Jones Industrial Average Index (DJII) ist der bekannteste Börsenindex der Welt und wird von der Nachrichtenagentur Dow Jones seit 1895 ermittelt. Er spiegelt die Kursentwicklung von 30 der bedeutendsten Aktien der amerikanischen Börsen wider.


Down-Tick-Rule 

Handelsbeschränkung, die an der New Yorker Börse automatisch ausgelöst wird, wenn der Dow Jones innerhalb kürzester Zeit um fünfzig Punkte sinkt, um nicht das zeitlich versetzte Ausführen weiterer computergesteuerter Verkaufsprogramme auszulösen, wodurch es zu einem Crash ungeahnten Ausmaßes kommen würde.
Gegenteil: Up-Tick-Rule 


ETF

Exchange Traded Funds (ETF) sind Fonds, die an der Börse wie Aktien gehandelt werden können. Die Idee des ETF entstand in Amerika. Dort wurden Anfang der 90er Jahre erstmals ETFs aufgelegt, deren Portfolios sich an Indizes wie dem S&P 500 oder der Nasdaq orientierten. In Amerika sind ETFs bis heute immer Indexfonds geblieben. In Deutschland wurden demgegenüber 2001 erstmals auch aktiv gemanagte Fonds an die Börse gebracht. Der Handel mit ETF wird über die Handelsplattform XTF abgewickelt.

ETF-Anteile verbriefen ebenso wie normale Investmentfonds-Anteile einen anteiligen Besitz an einem Sondervermögen, das getrennt vom Vermögen der emittierenden Investmentgesellschaft geführt wird.
Die Anlagestrategie von ETFs ist in aller Regel passiv, d. h. das Fondsmanagement investiert das Fondsvermögen nicht auf der Basis eigener Meinungen, sondern versucht, die Wertentwicklung einer vorab definierten Benchmark in Form eines Finanzindices abzubilden (siehe hierzu Index Investing). Es werden auch aktiv gemanagte ETFs angeboten, diese haben aber einen sehr geringen Marktanteil. Dabei ist auch die Abgrenzung zu Strategieindices nicht scharf.
Zusätzliche, von der Entwicklung der Benchmark unabhängige Erträge kann das Fondsmanagement erzielen, indem es die Wertpapiere des Sondervermögens an andere Kapitalmarktteilnehmer verleiht und damit Leihegebühren erwirtschaftet.
ETFs können jederzeit wie z. B. Aktien an der Börse gehandelt werden. Von normalen Investmentfonds, die auch teilweise an der Börse gehandelt werden, unterscheiden sich ETF in den folgenden Punkten:
Anleger kaufen und verkaufen ETF im Normalfall nur an der Börse, ein Erwerb über die emittierende Investmentgesellschaft ist nicht vorgesehen.[3]
Die Zusammensetzung des Sondervermögens wird einmal täglich veröffentlicht.
Während bei normalen Investmentfonds nur einmal täglich der Nettoinventarwert (Net Asset Value, NAV) des Sondervermögens veröffentlicht wird, ermittelt und veröffentlicht der Emittent von ETF während des Handelstages fortlaufend einen indikativen Nettoinventarwert.
Für die Schaffung von neuen ETF-Anteilen gibt es einen eigenen Prozess, den sog. Creation/Redemption-Prozess.

Der Preis von ETFs bildet sich an der Börse durch Angebot und Nachfrage, liegt aber aus Arbitragegründen normalerweise nahe beim Nettoinventarwert des Sondervermögens. Um einen liquiden Markt zu gewährleisten, werden ETFs von Market Makern betreut, die laufend Ankaufs- und Verkaufskurse stellen.
Im Gegensatz dazu können nicht börsengehandelte Fondsanteile nur über die Fondsgesellschaft gekauft und verkauft werden. Die Fondsgesellschaft stellt nur einmal am Tag einen Preis fest.
Von ETFs zu unterscheiden sind die ähnlich bezeichneten Exchange Traded Notes (ETNs) und Exchange Traded Commodities (ETCs). Bei diesen handelt es sich nicht um Anteile an einem Sondervermögen, sondern um spezielle Arten von Schuldverschreibungen, die Zertifikaten ähneln. (Quelle Wikipedia)


Emission

Emission beschreibt die Ausgabe von Wertpapieren. Diese erfolgt entweder auf direktem Weg oder durch die Vermittlung von Banken. Das Kreditinstitut führt dabei entweder den Verkauf kommissionsweise durch oder über die Wertpapiere für einen festen Übernahmekurs und bietet sie dem Publikum zum Emissionskurs an.Wertpapieremissionen können nach ihrer Häufigkeit und nach dem Interesse, das ein Emittent verfolgt, unterschieden werden. Ferner gibt es die öffentliche und nicht-öffentliche Emission.


Finanzterminkontrakte

Finanzterminkontrakte ( Financial Futures) sind im engeren Sinne Terminkontrakte auf Finanztitel wie Aktien, Anleihen oder Devisen.


Forex Trading

Unter Forex Trading versteht man das Traden von Devisen (Währungspaaren) wie z.B. den EUR/USD am größten und liquidesten Markt der Welt

Der Devisenmarkt lässt sich nicht lokalisieren, weil der Devisenhandel ganz überwiegend zwischen den Marktteilnehmern direkt stattfindet und Devisenbörsen weitgehend abgeschafft wurden oder bedeutungslos geworden sind. Die wichtigsten Devisen beim Forex Trading sind Dollar, Euro und Yen. Ein Teil des Geschäfts beim Forex Trading wird über Termingeschäfte abgewickelt. Für das Forex Trading gibt es zahlreiche Broker. Hier gibt es zum Teil sehr große Unterschiede was die Gebührenstruktur angeht. Sinnvoll ist der Vergleich der jeweiligen Broker untereinander.

Zum Forex Brokervergleich

Der Devisenmarkt ist mit einem Tagesumsatz von ca. 4,5 Billionen US-Dollar der größte Finanzmarkt der Welt.


Fonds

Es gibt die verschiedensten Investmentfonds wie z.B. geschlossender Investmentfonds, Aktienfonds, Dachfonds etc.etc.. Ein Fonds bezeichnet einen Korb von Wertpapieren, der von professionellen Fondsmanagern verwaltet wird. Es gibt unterschiedliche Arten von Fonds, die je nach Markt, in den sie investieren, klassifiziert sind.


Freiverkehr

Der Begriff  Freiverkehr ist im § 48 des deutschen Börsengesetzes beschrieben.
An den von der Deutschen Börse AG betriebenen Handelsplätzen, der Frankfurter Wertpapierbörse und dem Xetra-System, wird der Freiverkehr als Open Market bezeichnet. Ein Teilsegment des Open Market ist der Entry Standard. Das entsprechende Freiverkehrssegment an der Börse München heißt M:access. Im Freiverkehr werden Wertpapiere gehandelt, die weder zum amtlichen Handel noch zum geregelten Markt zugelassen sind. Vor allem kleinere deutsche Unternehmen, festverzinsliche Wertpapiere oder Auslandswerte lassen sich hier notieren, da die Bestimmungen nicht so streng sind.


Gap

Ein Gap ist eine Sprungstelle im Verlauf eines Aktienkurses, die durch eine Neubewertung der Aktie entsteht.
Synonyme: Kurslücke, Kurssprung. Gaps bilden sich insbesondere, wenn der Handel mit einer Aktie unterbrochen wird. Die Bewertung der Aktie kann sich dann in kürzester Zeit ändern. Bei einer längeren Unterbrechung können alle Marktteilnehmer die neuesten Informationen verarbeiten und die Aktie neu bewerten. In solchen Fällen kann es daher zu erheblichen Kurssprüngen kommen. Als Gap wird auch der Sprung zwischen dem Eröffnungskurs und dem Schlusskurs des Vortages bezeichnet. Gaps entstehen außerdem dann, wenn der niedrigste Kurs eines Tages über dem Höchstkurs des Vortages liegt oder wenn der Höchstkurs eines Tages unter dem Tiefkurs des Vortages liegt. Im Balkenchart sind Gaps deutlich zu erkennen, im Linienchart allerdings nicht.

Die technische Aktienanalyse benutzt Gaps als Trendindikatoren. Man unterscheidet: gewöhnlicher Gap, Ausbruchs-Gap, Ausreißer-Gap und Erschöpfungs-Gap. (Quelle Börse Frankfurt)


Geld

Der Kurszusatz „Geld“(„G“) besagt, dass zum angegebenen Kurs nur Kaufaufträge im entsprechenden Wertpapier vorlagen. Umsatz kam mangels Angebot aber nicht zustande. Häufig findet sich auch der Zusatz „bezahlt Geld“(„bG“). Dies bedeutet, dass die zum festgestellten Kurs limitierten Kaufaufträge nur teilweise ausgeführt werden konnten, da zu diesem Kurs ein Nachfrageüberhang bestand. Kaufaufträge mit darüberliegendem Limit wurden vollständig ausgeführt (vgl. Kurszusätze). Gegenteil: Brief („B“)


Going Puplic

Die Einführung von Wertpapieren eines Unternehmens an der Börse nennt man Going Public. Das Unternehmen muss dazu gegebenenfalls zur AG umgewandelt werden und benötigt eine Zulassung zum Börsenhandel.  Die Abwicklung des Börsengangs wird in der Regel vom Konsortium, das aus einer oder mehreren Investmentbanken (sog. underwriters) besteht, vorgenommen.


Hauptversammlung

Die Hauptversammlung ist die Versammlung der Aktionäre und Leitungsorgan einer Aktiengesellschaft.
Eine AG hat gegenüber ihren Aktionären eine Informationspflicht, die sie laut Aktiengesetz (AktG) einmal jährlich erfüllen muss. Die ordentliche Hauptversammlung (HV) wird daher jährlich vom Vorstand einer Aktiengesellschaft einberufen.


Hausse

Als Hausse (Gegenteil Baisse) bezeichnet man den nachhaltiger Anstieg der Wertpapierkurse einzelner Marktbereiche oder des Gesamtmarktes über einen mittleren bis längeren Zeitraum. Die Hausse ist von einer "freundlichen Kursentwicklung", die nur von kurzer Dauer ist, nicht exakt abzugrenzen.


Hebelprodukte

Ein Hebelprodukt ist ein Finanzderivat, das überproportional auf Kursänderungen seines Basiswertes reagiert.

„Hebelprodukt“ ist ein Oberbegriff für den relativ jungen Produkttyp verbriefter Derivate, die Marktbewegungen in der Regel überproportional nachvollziehen. Daher lassen sich mit diesen Instrumenten oft schon bei geringem Kapitaleinsatz relativ hohe Gewinne erzielen. Damit geht aber auch ein höheres Risiko bis zum Totalverlust einher. Rechtlich handelt es sich um Schuldverschreibungen der emittierenden Banken, die sich im Hintergrund häufig über Kauf oder Verkauf des Basiswertes bzw. Optionen darauf absichern.

Diese Produktgruppe umfasst im engeren Sinn Knock-out-Scheine sowie exotische Hebelprodukte, im weiteren Sinne zählen auch die gedeckten Optionsscheine dazu. (Quelle Börse Frankfurt)

Hedging

Absicherung eines bestehenden Portfolios gegen Kursänderungsrisiken durch den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten.
Anleger, die z. B. sinkende Aktienkurse erwarten, können ihre Depots durch den Kauf von Put-Optionen oder -Optionsscheinen absichern. Die Puts berechtigen sie, ihre Aktien nach oder innerhalb der im Optionsschein festgelegten Zeit zum Basispreis zu verkaufen. Dadurch können sie einen möglichen Wertverlust ihres Aktienbestands durch die fallenden Kurse umgehen und zahlen lediglich den Optionspreis.

Besonders Wechselkursrisiken werden durch Hedging-Transaktionen abgesichert, z.B. von stark exportabhängigen Unternehmen. Auch Rohstoffpreise werden von Unternehmen gern abgesichert, die von deren Entwicklung stark abhängig sind, wie etwa Fluggesellschaften. (Quelle Börse Frankfurt).


Heimatbörse

Das wirtschaftliche Umfeld, in dem sich der Hauptsitz der Aktiengesellschaft befindet, bezeichnet man als Heimatbörse.


Iceberg Order

Limitierter Kauf- oder Verkaufsauftrag, bei dem nur ein kleiner Teil des Orderbuch-Volumens ersichtlich ist.
Bei Iceberg Orders ist das tatsächliche Volumen im offenen Orderbuch nicht ersichtlich, sondern nur ein kleiner Teil davon, sozusagen die Spitze des Eisbergs. Wenn beispielsweise ein Händler für sein Kreditinstitut 100.000 Aktien verkaufen möchte, so stellt er mittels Iceberg-Order 10.000 Stück auf die Verkaufsseite. Wenn diese verkauft sind, kommen automatisch die nächsten 10.000 Aktien an die Reihe, solange bis alles veräußert ist.

Iceberg-Orders werden vor allem von institutionellen Anlegern wie z.B. Banken und Versicherungen, genutzt, um starke Kursbewegungen in die gegenläufige Richtung, die eine große Order im offenen Orderbuch auslösen kann, zu vermeiden. (Quelle Börse Frankfurt)


ifo- Geschäftsklimaindex

Konjunkturfrühindikator für die deutsche Wirtschaft.
Die Zahlen des Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo) sind ein viel beachteter Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Monatlich befragt das Münchner Institut über 7.000 Unternehmen zu ihrer Einschätzung der konjunkturellen Lage und ihrer kurzfristigen Planung.

Der Bogen besteht aus insgesamt 20 Fragen. Die Unternehmen werden befragt zu ihrer gegenwärtigen Geschäftslage (Auswahlmöglichkeit: gut, befriedigend oder schlecht), ihren Geschäftserwartungen für das kommende halbe Jahr (Auswahlmöglichkeit: günstiger, gleich bleibend oder ungünstiger), der Nachfragesituation (Auswahlmöglichkeit: verbessert, nicht verändert oder verschlechtert) und der Zahl ihrer Beschäftigten (Auswahlmöglichkeit: zunehmend, gleich bleibend, abnehmend)
Daneben existieren noch Fragen, welche sich je nach Wirtschaftslage ändern, wie zum Beispiel die Frage im Hintergrund der Finanzkrise ab 2007 nach der Bereitschaft der Banken bezüglich einer Kreditvergabe.

Die Antworten werden nach einer komplizierten Formel gewichtet und auf die Basis 100 bezogen. Bei einer durchschnittlich neutralen Einschätzung des Geschäftsklimas erreicht der Index einen Stand von 100, bei einer schlechteren Einschätzung einen Stand darunter und bei einer besseren einen Indexstand über 100.

Der Indikator wird jeweils am letzten Dienstag eines Monats veröffentlicht. (Quelle Börse Frankfurt)


Inflation

Geldentwertung (Sinken des Geldwertes), die sich durch ständiges Steigen des Preisniveaus für Endprodukte (Konsumgüter, Investitionsgüter) ausdrückt. Nach klassischer Theorie entsteht Inflation durch anhaltende überhöhte Güternachfrage über das gesamtwirtschaftliche Güterangebot hinaus. Erfahrungsgemäß geht sie mit einer Erhöhung der umlaufenden Geldmenge und/oder der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes einher. Halten sich die Geldentwertungsraten in engeren Grenzen, so spricht man von schleichender Inflation, ansonsten von offener oder galoppierender Inflation. Wird durch staatliche Maßnahmen ( z. B. Preisstopp, Mietstopp, Lebensmittelrationierung) eine Inflation zurückgestaut, so bildet sich regelmäßig ein Schwarzmarkt. Am Ende einer offenen oder zurückgestauten Inflation steht meistens eine Währungsreform.

Gegenteil: Deflation (Quelle FAZ)


Im Geld Option

Kaufoption, deren Basispreis unter dem aktuellen Preis des Basisobjektes (Underlyings) bzw. Basispreis über dem aktuellen Preis des Basisobjekts (Underlying) notiert. 
Durch Ausübung einer Im-Geld-Kaufoption kann das Basisobjekt günstiger erworben werden als bei einem Kauf über den Kassahandel. Dabei ist jedoch die Optionsprämie zu berücksichtigen.


Implizierte Volatilität

Unter implizierter Volatilität versteht man die erwarteten, künftigen Kursausschläge des Basiswertes einer Option über die Restlaufzeit. Dabei wird angenommen, dass die tatsächlichen den theoretischen Optionspreisen entsprechen. Sie wird bechnet, indem der aktuelle Marktpreis der Option als fairer Wert in ein Optionspreismodell eingesetzt wird. Bei gleicher Basis, Laufzeit und gleichem Bezugsverhältnis ist ein Optionsschein mit geringerer implizierter Volatilität günstiger. (Quelle FAZ)


Junk Bond

Anleihen von Emittenten, die von Rating-Agenturen eine schlechte Bewertung erhalten haben.
Als Junk Bonds werden Anleihen von Emittenten mit schlechten Bewertungen ihrer Kreditwürdigkeit seitens der Rating-Agenturen bezeichnet. Da die Emittenten nicht die bei Anleihen sonst üblichen Bonitätserfordernisse erfüllen und das Ausfallrisiko höher ist, sind Junk Bonds mit überdurchschnittlich hohen Zinskupons ausgestaltet.

Anleger gehen mit den Junk Bonds oder auch Schrottanleihen das Risiko ein, das eingesetzte Kapital nur teilweise oder gar nicht zurück zu erhalten. (Quelle Börse Frankfurt)


Kapitalmarkt

Als Kapitalmarkt bezeichnet man den Markt für langfristige Kredite und Beteiligungskapital.
Über den Kapitalmarkt erhalten Unternehmen und der Staat Mittel für langfristige Investitionen. Man unterscheidet zwischen einem organisierten Kapitalmarkt, der über Banken und Börsen abläuft, und einem nicht organisierten (grauen) Kapitalmarkt.


Kalkulation

Selbstkostenrechnung. Kalkulation und Betriebsbuchhaltung bilden die Kostenrechnung eines Unternehmens. Aufgabe der Kalkulation ist die Auswertung und Aufbereitung der im betrieblichen Leistungsprozess entstandenen Kosten durch deren Verteilung und Zurechnung auf einzelne Kostenträger, wie z. B. Aufträge, Leistungseinheiten etc. 


Kassamarkt

Kassahandel. Gegensatz: Terminmarkt.
Markt, auf dem Kassageschäfte abgeschlossen werden.


Kapitalanlage

Eine langfristige Anlage von Geld, die Zinsen bzw. sonstige Gewinne oder Erträge bringt, wird Kapitalanlage genannt.


Kassa - Futures-Arbitrage

Arbitrageure nutzen temporäre Kursdifferenzen zwischen dem Termin- und dem Kassamarkt aus. Dieses Investitionsverhalten wird Kassa-Futures-Arbitrage genannt


Konjunktur

Gesamtwirtschaftliche Situation und (kurzfristige) Entwicklungsperspektive einer Volkswirtschaft unter besonderer Berücksichtigung der Preise und der Beschäftigung.


Kopf-Schulter-Formation

Kopf-Schulter-Formationen beschreiben eine Kursbewegung, die bildlich den Kopf und die Schultern einer Person nachzuempfinden sind. Die Kopf-Schulter-Formationen beschreibt eine Trendumkehrbewegung eines Kurses von einem bullishen Szenario in ein bearishes Szenario.
 
Die Formation startet mit dem Durchbrechen der Unterstützungslinie nach oben und wird nach der Formierung der zweiten Schulter mit dem Durchbrechen der Unterstützung nachunten abgeschlossen.
 
Eine umgekehrte Kopf-Schulter-Formationen gleicht der gewöhnlichen Kopf-Schulter-Formationen, nur indiziert sie eine Trendumkehr (Reversal) vom bearishen Szenario zurück in ein bullishes Szenario.

 


Kommisionshandel

Handel im Auftrag Dritter. Geschäft in Waren oder Wertpapieren, das ein Kommissionär in eigenem Namen, aber auf fremde Rechnung durchführt. Beispiele für den Kommissionshandel sind die Börsengeschäfte der Banken, die sie im Auftrag ihrer Kunden durchführen.


Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

(engl.: Price-Earning-Ratio bzw. PER)

Gängiger Maßstab bei der Bewertung von Aktien. Das KGV gibt an, mit welchem Vielfachen des Jahresgewinns ein Unternehmen aktuell an der Börse bewertet ist, bzw. den Betrag, den ein Investor für einen Euro Gewinn zu zahlen hat. Es wird berechnet, indem man den aktuellen Aktienkurs in Euro durch den Reingewinn pro Aktie, den die AG jährlich erzielt, dividiert. Da verschiedene Branchen unterschiedlich hohe KGVs aufweisen ist eine generelle Aussage, ab welchem KGV-Wert eine Aktie über- bzw. unterbewertet ist, nicht möglich.


L-Dax

Der L-DAX ist ein Indikator für die Entwicklung der wichtigsten Aktienkurse an der Deutschen Börse im täglichen Spothandel zwischen 17.30 Uhr und 20 Uhr. Das Kürzel L steht für das englische Wort late (=spät). Berechnet wird der L-DAX? für alle wichtigen Indizes wie den Deutschen Aktienindex (DAX?), den MDAX?, den SDAX? oder den TecDAX?. Diese tragen dann entsprechend die Bezeichnungen L-DAX, L-MDAX, L-SDAX und L-TecDAX.


Limit

Obere (Kauforder) bzw. untere (Verkaufsorder) Preisgrenze, bis zu der eine Wertpapierorder ausgeführt werden soll.
Mit einem Limit gibt man bei einem Wertpapierkauf den höchsten Kaufpreis und bei einem Verkauf den Mindestpreis an, zu dem ein Auftrag (eine Order) ausgeführt werden soll. Bei Rentenpapieren wird das Limit in der Regel in Prozent des Kaufpreises und bei Aktien in Euro angegeben.

Bei einer Kapitalmaßnahme oder einer Aussetzung vom Handel werden alle Orders im Orderbuch gelöscht.(Quelle Börse Frankfurt)


Linien Chart

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten den Kursverlauf visuell darzustellen. Neben den weit verbreiteten und bekannten Candlestick-Chartbildern (Kerzen) gibt es auch noch die einfachere Variante - die Liniencharts. Bei Liniencharts werden nur die jeweiligen Schlusskurse des gewählten Intervalls (Minutencharts, Stundencharts, Tagescharts) dargestellt. Es ist folglich nicht ablesbar, wie tief oder hoch der Kurs innerhalb eines Zeitintervalls tatsächlich war. Eine genaue Analyse in der Charttechnik ist also durch Liniencharts nicht gewährleistet.
 
Natürlich gibt es auch Chartbilder, die nur mit Liniencharts dargestellt werden können (wenn der Intervall z.b. im Forex-Bereich so gewählt wird, dass Ticks dargestellt werden sollen), ein richtiger Trend, ein klares Chartbild gibt es dennoch dadurch nicht.
Intraday-Handel mittels Verwendung von Tick-Charts eignet sich höchstens für absolute Profis und/oder Händler, die kaum/keine Handelsgebühren entrichten müssen und ein und dasselbe Währungspaar wellenartig reiten und traden.


Leitzinsen

Die Leitzinsen bestimmen, zu welchen Konditionen sich die Geschäftsbanken für kurzfristige Kredite bei der Notenbank refinanzieren können. Leitzinserhöhungen führen in der Regel zu steigenden Kapitalmarktzinsen.Bei steigenden Zinsen fallen die Aktienkurse, bei fallenden Zinsen werden die Aktien steigen. 
Die Leitzinsen setzen sich zusammen aus Einlagefazilität, Spitzenrefinanzierungsfazilität und Hauptrefinanzierungsgeschäft.


Major Market Index

Der MMI ist ein Index von 20 an der NYSE gehandelten Blue Chips.

 


Margin

Margin  (Marge) wird im Derivatehandel diejenige Sicherheitsleistung bezeichnet, die der Erwerber der Papiere leisten muss. Sie dient dazu, bei Fehlspekulationen Verluste auszugleichen. Der Broker kann bei negativer Kursentwicklung auch eine Erhöhung der Marge verlangen.


MACD-Indikator

Moving Average Convergence Divergence: Der Name bedeutet - nomen est omen - zwei gleitende Durchschnitte. Die Grundlage zur Berechnung des MACD sind eben diese zwei gleitende Durchschnitte, die voneinander subtrahiert werden.
 
Wie jeder Indikator, so soll auch der MACD helfen, ein Signal für Kauf und Verkauf zu erzeugen. Handelssignale werden durch einen sogenannten "Trigger" (Signallinie) erzeugt, der sich durch exponentielle Glättung der beiden zuvor subtrahierten gleitenden Durchschnitte ergibt. Hierbei werden Kaufsignale erzeugt, wenn der Indikator MACD den Trigger von unten nach oben kreuzt und vice versa. Ein steigender MACD-Wert bestätigt einen Aufwärtstrend, ein fallender den Abwärtstrend. Der Moving Average Convergence Divergence gehört heutzutage in den Handelplattformen der Forex Broker zum Standard - aber auch die Tradingplattformen der CFD-Broker bieten diesen Indikator üblicherweise an.


Market Maker

Bank oder Wertpapierhandelshaus (Broker), das für ein Wertpapier verbindliche An- und Verkaufskurse stellt.
Market Maker garantieren die fortwährende Handelbarkeit von Wertpapieren und stellen so die Marktliquidität und Funktionsfähigkeit einer Börse sicher. Durch ihre ständige Bereitschaft, im Handel als Gegenpartei zu fungieren, kompensieren Market Maker den asynchronen Orderfluss der Investoren und stabilisieren kurzfristige Marktungleichgewichte. Market Maker werden v. a. bei umsatzschwachen Wertpapieren eingesetzt.(Quelle Börse Frankfurt)


Momentum

Indikator der technischen Analyse für die Richtung und Dynamik eines Aktienkursverlaufs. Das Momentum ist die Differenz zwischen dem aktuellen und einem zurückliegenden Kurs einer Aktie, dividiert durch diesen zurückliegenden Kurs. Es wird stündlich, täglich, wöchentlich oder monatlich berechnet. Üblich ist eine Zehn-Tage-Zeitspanne. Momentum-Werte einer Aktie werden zumeist grafisch dargestellt. Es ergibt sich i. d. R. eine Kurve, die um die Nulllinie schwankt. Wird die Nulllinie von unten nach oben durchbrochen, wird dies als Kaufsignal verstanden. Schneidet das Momentum die Nulllinie von oben nach unten, wird dies als Verkaufssignal gewertet.


On Balance Volume

Joseph Granville entwickelte 1963 den On Balance Volume (OBV) mit dem Ziel die Bewegung des großen Kapitals besser verstehen zu können. Der OBV ist ein Trendfolgeindikator, der vor allem durch seine einfache Berechnung und wenig Interpretationsmöglichkeiten besticht. Beim OBV werden die Kursbewegung und das Handelsvolumen in Relation zu einander gesetzt, um daraus Aussagen über die Trendstärke gewinnen zu können. Die Grundannahme dieses Ansatzes ist die Tatsache, dass das Handelsvolumen in Trendrichtung größer ist, als das Handelsvolumen in Gegenrichtung. 
Die Berechnung des OBV erfolgt für eine Aufwärtsbewegung über die Addition das Handelsvolumen eines Tages zum bisherigen Handelsvolumen und die Subtraktion des Handelsvolumens eines Tages für eine Abwärtsbewegung. Der OBV ist somit die Summe des täglichen Handelsvolumens. In einem Aufwärtstrend sollte der OBV nun beständig größer werden, während der Indikator in einem Abwärtstrend beständig kleiner werden sollte. In Phasen einer bevorstehenden Trendumkehr, stellt sich aber genau dieser Sachverhalt nicht mehr ein. Neue Kurshöchststände können in einem Aufwärtstrend nicht durch neue Höchststände im OBV bestätigt werden. Es entsteht eine bärische Divergenz. Analog der Fall einer bullischen Divergenz. Neben den Vorteilen, zeigt der Indikator, wie alle Trendfolgeindikatoren, Schwächen in seitwärts tendierenden Märkten. Zudem besteht ein weiterer Nachteil in der Tatsache, dass die Intensität der Kursveränderung keine Beachtung bei der Berechnung des Indikators spielt, da lediglich das Handelsvolumen in die Berechnung einfließt. Insbesondere bei starken Marktbewegungen kann sich dies als nachteilig erweisen.


Open Interest

Die Summe aller an der Terminbörse noch offenstehenden und nicht durch ein Gegengeschäft glattgestellten Kauf- und Verkaufspositionen eines Future-Kontraktes oder einer Optionsserie. Das Open Interest (OI) gibt Aufschluss über die Liquidität eines Kontraktes. Je höher die Zahl des OI, desto liquider ist ein entsprechender Markt und umso enger ist die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs (Spread).


Optionsschein engl.: warrant

Ein Optionsschein (OS) verbrieft das Recht, aber keine Verpflichtung, eine feste Anzahl (z.B. Anleihen, Aktien o.ä.) zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put).


Orderplattform

Die Orderplattform ist eine elektronische Eingabeschnittstelle für Kaufs-, Verkaufs- und Änderungsaufträge im Wertpapierhandel, bei der ein Trader eigenständig seine Order via Internet platzieren kann. Diese hat vielfach die Orderabgabe über ein Orderdesk abgelöst.

Es gibt viele verschiedene Orderplattformen (Handelsplattformen) wie etwa den Meta Trade. Jeder Broker bietet seinen Kunden verschiedene Möglichkeiten seine Order zu platzieren. Informieren Sie sich zu den verschiedenen Handelsplattformen in unserem Brokervergleich.


OTC - Over the Counter

Aus dem Englischen: über den Ladentisch 

Bezeichnung für den außerbörslichen Handel mit börsennotierten Wertpapieren.


Parkettbörse

Traditioneller Börsenhandel, bei dem sich die Handelsteilnehmer zu festen Zeiten physisch an einem Ort (Börsensaal) treffen, um Geschäfte im eigenen Namen oder im Auftrag von Kunden abzuschließen (Parketthandel).
Synonym: Präsenzbörse; Gegensatz: Computerbörse. Nach den Gepflogenheiten einer Parkettbörse genügt für die Rechtswirksamkeit eines Geschäfts das gesprochene Wort (Open Outcry).

Handelsteilnehmer an einer Parkettbörse sind Skontroführer, Finanzdienstleister, Kreditinstitute und deren Börsenhändler. Skontroführer üben ihre Tätigkeit im Börsensaal in besonders abgegrenzten Zonen, den sog. Maklerschranken, aus.

An der Börse Frankfurt wird der Handel über Xontro abgewickelt. Im Gegensatz zum vollelektronischen Handelssystem Xetra® werden Aufträge von Skontroführern ausgeführt. Dies kann besonders in weniger liquiden Werten vorteilhaft sein. V. a. Privatanleger nutzen die Parkettbörsen, da die Skontroführer in den größten deutschen Aktien Teilausführung vermeiden.

Anleihen sowie die meisten Anlage- und Hebelprodukte werden ausschließlich über die Parkettbörse gehandelt. (Quelle Börse Frankfurt)


Pakethandel

Der Pakethandel (nicht zu verwechseln mit Parketthandel) findet zumeist außerhalb der regulären Börse statt und bezeichnet einen Handel von Aktienpaketen.


Put (Optionsscheine)

Option, die den Käufer berechtigt, einen bestimmten Basiswert in einer bestimmten Menge zu einem im Voraus festgelegten Ausübungspreis bis oder zu einem bestimmten Termin zu verkaufen.
Synonym: Verkaufsoption. Käufer eines Puts erwarten, dass der Preis des Basiswertes während der Laufzeit der Option fällt. Daher erwirbt er das Recht, innerhalb der Laufzeit (amerikanische Option) oder am Ende der Laufzeit (europäische Option) eine bestimmte Anzahl des Basiswertes zu einem festgelegten Preis zu verkaufen. Der Verkäufer eines Puts muss zu diesem Preis den Basiswert abnehmen und erhält dafür vom Käufer eine Prämie. Die meisten Optionen sehen jedoch keine tatsächliche Lieferung (effective delivery) des Basiswertes, sondern einen Barausgleich vor. (Quelle Börse Frankfurt)


Quartalsbilanz (Quartalsbericht)

Vierteljähliche (meist freiwillige) Veröffentlichungen von Zwischenbilanzen (Zwischenbericht) einer Aktiengesellschaft. Sie bringen i.d.R. mehr Transparenz in den Markt.


Quellensteuer

Steuer auf Zinsen und Dividenden, die nach dem Quellenprinzip erhoben wird. Die bekanntesten nationalen Quellensteuern sind die Lohnsteuer und die Kapitalertragssteuer auf Dividenden.


Rallye

Die Tendenz steigender Kurse an der Börse wird als Rallye bezeichnet.


Rating

Um die Bonität (also die Zahlungsfähigkeit) eines Geschäftspartners, Kunden oder Gläubigers festzustellen, fehlen den meisten Unternehmen und Kreditgebern Zeit und Sachkenntnis. Hier können so genannte Rating-Agenturen helfen. Die Bewertungen erfolgen aufgrund der Beurteilungen des Unternehmens, der Branche und auch des Länderrisikos. 

Nach einheitlichen Kriterien beurteilen sie Schuldner und deren Schuldverschreibungen auf Bonität und fassen das Ergebnis in einem Rating zusammen. Die Benotung reicht von ausgezeichneter Qualität bis zur Einstufung als hoffnungsloser Fall. 

Bekannte Rating-Agenturen sind Standard & Poor´s und Moody´s Investors Service. Diese treffen über standartisierte Risiko- und Kreditwürdigkeitsbeurteilungen eine Aussage über die Zahlungsfähigkeit eines Kreditnehmers. Diese liegen zwischen AAA (bestens) und D (Zahlungen werden eingestellt).


Referenzzinssatz

Als Referenzzinssatz bezeichnet man einen für eine bestimmte Laufzeit, Währung und Anlage- bzw. Kreditform repräsentativen Zinssatz. So wird der FIBOR als Referenzzinsatz für Geldanlagen oder Kreditaufnahmen in Deutscher Mark am Geldmarkt verwendet. Dies bedeutet allerdings nicht, dass jeder Teilnehmer am Geldhandel genau zu diesem Zinssatz seine Geldanlagen oder Geldaufnahmen tätigen kann. Der Zinssatz des einzelnen kann von dem Referenzzinsatz nach oben oder unter abweichen. Der genaue Satz hängt von der Bonität des einzelnen sowie den augenblicklichen Angeboten der Marktkontrahenten ab. 


Relative Stärke Index Levy 

der Relative Stärke Index nach Levy - technische Aktienkennzahl 

Der Relative Stärke Index nach Levy berechnet sich aus dem aktuellen Kurs in Relation zu einem gleitenden Durchschnitt z.B. für 5, 20 oder 250 Tage. 
Man erhält einen Wert, der um 100 % herum schwankt. Erhält man einen Wert über 100 %, so hat sich die Aktie im betrachtenen Zeitraum positiv von ihrem gleitenden Durchschnitt entfernt, die Aktie befindet sich in einem Aufwärtstrend et vice versa


Risikoabsicherung (durch Optionsscheine)

Absicherung einer Risikoposition durch den Kauf von Optionsscheinen.
Ein Anleger, der z. B. sinkende Aktienkurse erwartet, kann sein Aktiendepot durch den Kauf von Put-Optionsscheinen absichern. Der Put-Optionsschein berechtigt ihn dabei, seine Aktien nach oder innerhalb der im Optionsschein festgelegten Zeit z. B. zum aktuellen Preis zu verkaufen. Dadurch kann er einen möglichen Wertverlust seines Aktiendepots umgehen. Der Anleger zahlt für die Absicherung einen Preis - den Optionsscheinpreis -, der jedoch wesentlich niedriger ist als der Wertverlust, der sich aus dem prognostizierten Kursverfall ergeben würde.


Risikoklasse 

Einstufung einer Anlage nach dem damit verbundenen Risikomaß. Die Risikoeinstufungen sollen als Orientierungshilfe bei der Fondsauswahl dienen. Bei FundsNetwork werden die Risikoeinstufungen von den Fondsgesellschaften selbst vorgenommen.


Risikostreuung 

Darunter versteht man die Verteilung des Vermögens auf möglichst viele verschiedene Aktien, Anleihen und andere Finanzinstrumente.


Roll-Over-Kredit 

Beim Roll-over-Kredit handelt es sich um einen mittel- bis langfristigen Groß-Kredit mit speziellen Zinsvereinbarungen. Dabei wird der Zinssatz nicht für die gesamte Laufzeit festgelegt. Er wird vielmehr in bestimmten Abständen an die jeweilige Situation am Kreditmarkt angepaßt. Vor allem am Euro-Markt spielt diese Kreditart eine Rolle.


R2 

R2 gibt an, in welchem Maß die Bewegungen des Fonds von allgemeinen Marktbewegungen abhängen. Der Höchstwert 1 bedeutet, dass der Fonds genau der Entwicklung des Vergleichsindexes gefolgt ist. Geringere Werte zeigen eine entsprechend schwächere Abhängigkeit der Fondsrenditen von den Vergleichsindexrenditen an.


S & P Fund Management Rating 

Das Standard & Poor?s Fund Management Rating nimmt eine quantitative und qualitative Bewertung von Fonds vor. Für die quantitative Bewertung wird auf Basis der Daten der Standard & Poor?s Fund Stars die Performance der vergangenen 36 Monate in Betracht gezogen. Die Einstufung nach qualitativen Kriterien wird über Faktoren wie Erfahrung des Fondsmanagements, Risikoprofil und Anlagestrategie bestimmt. Die besten Fonds, nur rund 20 Prozent der untersuchten Fonds überspringen diese Hürde, werden mit den Noten AAA, AA und A bewertet, wobei AAA die höchste Bewertung darstellt.


Schwarzer Freitag 

Dieser Begriff ist zum Synonym für einen Börsencrash oder auch einen anderen plötzlichen Rückschlag mit überregionaler Wirkung geworden. Er geht zurück auf die panikartigen Wertpapierverkäufe vom Freitag, dem 4. Mai 1873, die in Deutschland und anderen Ländern in eine schwere Rezession mündeten. Wenn vom "Schwarzen Freitag" gesprochen wird, ist allerdings in der Regel der Tag gemeint, an dem ein Kurszusammenbruch in den USA die bisher schwerste Krise der Weltwirtschaft auslöste.


SDAX® 

Der Aktienindex SDAX® enthält die Aktien der 50 größten und liquidesten Unternehmen aus klassischen Sektoren unterhalb des MDAX®. Dies können sowohl deutsche, als auch ausländische Unternehmen sein -- vorausgesetzt sie sind im Prime Standard® notiert.

Bis März 2003 bildete der SDAX® das privatrechtliche Segment SMAX ab, das mit der Neustrukturierung des Aktienmarkts an der Frankfurter Wertpapierbörse entfiel.


Seitwärtstrend 

auch: Seitwärtsbewegung 
Bewegen sich die Wertpapierkurse auf etwa einem Niveau, ohne größere Schwankungen, so bezeichnet man dies als Seitwärtstrend.

 


spekulieren 

Als "Spekulieren" wird das Handeln (an der Börse) bezeichnet. Dies natürlich immer mit dem Ziel, Gewinne zu realisieren.


Short Position 

Die Short-Position ergibt sich aus dem Verkauf eines Optionskontraktes und bezeichnet die Wertpapierschuld nach einem Leerverkauf . 
Gegenteil: Long Position


Stückaktie 

Die 1998 in Deutschland erstmalig zugelassene Stückaktie stellt eine unechte nennwertlose Aktie dar. Sie ist folgendermaßen charakterisiert: 
Die Gesellschaft verfügt über ein nennbetragsmäßig festgesetzes Grundkapital. Das Grundkapital ist in Aktien zerlegt, die jeweils einen gleichgroßen Teilbetrag des Grundkapitals repräsentieren, d.h. unterschiedlich anteilige Grundkapitalbeträge vergleichbar den bisher existierenden unterschiedlichen Nennbeträgen sind nicht zulässig. 
Aufgrund der in der Satzung festgelegten Gesamtzahl der Aktien ergibt sich, welchen Bruchteil des Grundkapitals eine einzelne Aktie verkörpert (z.B. ein 40 Millionstel). Dieser rechnerische Nennwert muß mindestens dem seit dem 1.1.1999 geltenden Mindestnennwert von 1 Euro entsprechen. 
Auf der Aktienurkunde ist kein Nennwert mehr aufgedruckt, sondern beispielsweise die Bezeichnung "1 Aktie der XY-AG". Der Aktieninhaber kann seine Beteiligungsquote nicht unmittelbar der Aktienurkunde entnehmen. Hierzu muß er die Satzung der Gesellschaft einsehen, um die Anzahl der insgesamt ausgegebenen Aktien zu erfahren. Eine Kapitalmaßnahme, die zu einer Veränderung des Anteils führt, bewirkt lediglich eine Änderung in der Satzung und macht keine Anpassung der Aktienurkunde erforderlich.


Swaps 

Als Alternativen zu direkten Finanzierungen ( Anleihe , Festsatzkredit) an den internationalen Finanzierungsmärkten haben sich Zins- und Währungsswaps als Quelle für kostengünstiges festverzinsliches Fremdkapital erwiesen. Bei dem reinen Zinsswap geht es um den Austausch von Zinszahlungsverpflichtungen in einer Währung für eine bestimmte Laufzeit. Wesentlich ist, daß die auf den gleichen Ausgangsbetrag zu leistenden Zinsen unterschiedlichen Zinsberechnungen unterliegen und durch den Swap keine gegenseitigen Kapitalforderungen entstehen. Sinn eines solchen Tausches ist es, den relativen Vorteil, den jeweils eine Partei gegenüber der anderen aufgrund ihrer Stellung an einem bestimmten Finanzmarkt hat, mit der anderen Partei zu tauschen. Das gleiche gilt auch sinngemäß für Währungsswaps. Hauptmerkmal eines Währungsswaps ist, daß die zu tauschenden Verbindlichkeiten in verschiedenen Währungen begründet sind.


Tageskurs 

Der Tageskurs ist der jeweils offiziell gültige Kurs für den Abrechnungs- oder Ausführungstag.


Thesaurierung 

Allgemein: Das Ansammeln (Horten) von Münzen, Noten, Edelmetallen, etc. Unter Thesaurierung von Gewinnen versteht man die Nichtausschüttung der Gewinne einer Unternehmung. Im Bereich der Investmentfonds gibt es Thesaurierungsfonds, die anfallende Erträge einbehalten.
Im Besonderen: Die Wiederanlage von Zinsen und anderen Erträgen aus Wertpapieren in Wertpapieren. Auch: Die Einbehaltung von Gewinnen durch eine Unternehmung (Selbstfinanzierung).


Trading 

Aktien werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen fundamentalen und technischen Situation nur aus spekulativen Gründen gekauft, weil der Anleger mit kurzfristigen Gewinnen rechnet. Dieses Verhalten führt bei Wachstumsaktien nicht zum gewünschten Erfolg.


Trend 

Ein Trend ist die aus der Vergangenheit und Gegenwart abzuleitende zukünftige Kursentwicklung eines Wertpapieres in eine bestimmte Richtung (auch anhand von grafischen Darstellungen oder Charts). Es wird zwischen Aufwärts-, Abwärts- und Seitwärtstrend unterschieden.


Turbozertifikate 

Turbozertifikate bieten Anlegern die Möglichkeit, entweder von steigenden oder von fallenden Kursen des Basiswertes überproportional zu profitieren. Verantwortlich dafür ist der Hebeleffekt. Über den Hebeleffekt kann man bereits mit einem vergleichbar geringen Kapitaleinsatz überproportionale Gewinne erzielen. Dieser Hebel resultiert aus der Tatsache, dass der Kapitaleinsatz bei Erwerb des Zertifikates niedriger ist als beim Direktinvestment. Dabei wird der Hebel nicht wie bei Optionsscheinen durch andere Parameter wie Volatilität oder Zeitwert beeinflusst. Siehe auch Hebel-Zertifikate und Knock-Out-Zertifikate.

 

 


Turnaround 

Bezeichnet die Trendwende zur Verbesserung der Lage innerhalb einer Branche, einer Aktiengesellschaft, des allgemeinen Börsentrends, etc. Es ist also die Gelegenheit zum Einstieg an der Börse.


Überzeichnung 

Es wurden mehr Wertpapiere nachgefragt, als ausgegeben wurden. Wird eine Emission überzeichnet, dann müssen die beteiligten Banken die Wünsche der Kunden entsprechend kürzen (= repartieren ).


Umlaufvermögen 

Zum Umlaufvermögen gehören Vermögensgegenstände, die nicht dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb des Unternehmens zu dienen und nicht Posten der Rechnungsabgrenzung sind. Zum Umlaufvermögen gehören Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Wertpapiere und Liquiditätsbestände. Wertpapiere gehören nur zum Umlaufvermögen, wenn sie zur Veräußerung oder als kurzfristige Liquiditätsreserve bestimmt sind; andernfalls sind sie im Anlagevermögen ausgewiesen.


Umsatz 

Der Umsatz ist der in der Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens ausgewiesene Wert der im Geschäftsjahr erzielten Erlöse eines Unternehmens.


Underlying 

Dies ist das Wertpapier oder ein anderer Referenzwert, dem ein Derivat zugrunde liegt.
Bsp.: Bei einer Solarworld-Option ist die Solarworld-Aktie das Underlying.


Underperformer 

Einschätzung der Aktienexperten bezüglich des für die Zukunft erwarteten Kursverlaufes der Aktie. 
"Underperformer" bedeutet dabei, daß die Kursentwicklung der Aktie nach Meinung der Analysten schlechter sein wird, wie die des Gesamtmarktes. Da die Kursentwicklung des gesamten Aktienmarktes nur schwer ermittelt werden kann, bezieht man sich der Einfachheit halber auf einen Aktienindex. In Deutschland ist dies in der Regel der Deutsche Aktienindex (DAX®) . Die Aktie wird sich daher voraussichtlich schlechter entwickeln als der DAX®.


Up-Tick-Rule 

Handelsbeschränkung, die an der New Yorker Börse automatisch ausgelöst wird, wenn der Dow Jones innerhalb kürzester Zeit um fünfzig Punkte steigt, um nicht das zeitlich versetzte Ausführen weiterer computergesteuerter Kaufprogramme auszulösen, wodurch es zu einem Crash ungeahnten Ausmaßes kommen würde. 
Gegenteil: Down-Tick-Rule


Value 

Value-Manager suchen nach Unternehmen, die am Markt unter ihrem "inneren" oder "wahren" Wert gehandelt werden. Bei der Berechnung des inneren Werts werden die erwarteten zukünftigen Gewin-ne eines Unternehmens geschätzt, in die Gegenwart abdiskontiert und mit ihrem aktuellen Marktkurs verglichen. Als Value-Titel gelten Unternehmen, die mit einem Abschlag zum inneren Wert notieren und von denen erwartet wird, dass der Markt die Fehlbewertung erkennt und korrigiert. Value-Fonds werden nach dem wertorientierten Investmentansatz gemanagt, der die Substanz von Unternehmen analysiert. Kontinuierliches Wachstum zu einem möglichst günstigen Preis einkaufen und keine op-tisch günstigen Unternehmen ins Portfolio nehmen ist hier die Maxime des Fondsmanagements. Die Sicherung und die strategische Positionierung der Investments haben oberste Priorität. Der Invest-mentansatz ist langfristig ausgerichtet und folgt keinen kurzfristigen spekulativen Markttrends. Unter Berücksichtigung der Substanzhaltigkeit werden die Chancen der Anleger optimiert.


V-DAX® 

Als V-DAX® wird abgekürzt der DAX®-Volatilitätsindex bezeichnet. Dieser Index drückt die erwartete Breite der Kursschwankungen des Deutschen Aktienindex (DAX®) aus. Die erwartete Schwankungsbreite des DAX® wird aus den Preisen der an der Deutschen Terminbörse gehandelten Optionen abgeleitet. Er ist vor allem für solche Anleger gedacht, die am Optionsmarkt engagiert sind.


Venture Capital 

auch: Wagniskapital
Darunter versteht man Beteiligungskapital für wachstumsträchtige, eher kleine und mittelständische Firmen, die in innovative Technologien wie z.B. Umweltschutz oder Computersysteme investieren. Häufig findet in diesem Zusammenhang eine Venture Capital-Finanzierung durch ein Kreditinstitut mit begleitender Managementberatung statt.


Vergleichsindex 

Der Vergleichsindex stellt einen Referenzindex (Vergleichsmaßstab) für eine bestimmte Branche dar und wird allgemein auch als Benchmark bezeichnet. Die Performance eines Fonds sollte immer im Vergleich zu einer solchen Benchmark betrachtet werden.


Volatilität 

die Volatilität - eine Risikokennzahl 

Die Volatilität kennzeichnet das Risiko einer Aktie. Sie ist ein Maß für die Schwankungen eines Kursverlaufs, da sie angibt, in welcher Bandbreite um einen gewissen Trend sich der tatsächliche Kurs in der Vergangenheit bewegt hat. Je höher die Volatilität, umso risikoreicher gilt eine Aktie.Die Volatilität wird für einen Zeitraum von 30 und 250 Tagen berechnet.


Vorbörse 

Der Wertpapierhandel an der Vorbörse geschieht zumeist ohne Aufsicht vor dem eigentlichen Börsenbeginn per Telefon. Vor allem gibt die Vorbörse auch Information über die Kurstrends des jeweiligen Handelstages.


vorbörslicher Handel 

Als vorbörslicher Handel wird der Wertpapier-Handel, der vor der eigentlichen Börsensitzung zwischen den Banken und Händlern ohne Börsenaufsicht stattfindet, bezeichnet.


Vorzugsaktien 

auch: Preferred Stock, Preferred Share, Priority Share 

Die Vorzugsaktie hat gegenüber der Stammaktie Vorrechte bei der Gewinnverteilung. Der praktisch bedeutsame Typ der Vorzugsaktie ist die Dividendenvorzugsaktie. Hierbei handelt es sich um ein stimmrechtsloses Wertpapier. Zum Ausgleich für das nicht gewährte Stimmrecht erhält der Anleger (Aktionär) eine höhere Dividende als der Inhaber der Stammaktie. Stimmrechtslose Vorzugsaktien dürfen nur bis zu einem Gesamtnennbetrag in Höhe des Gesamtnennbetrags der anderen Aktien ausgegeben werden (§139 Abs. 2 AktG). 
Vorzugsaktien werden oft dann emittiert, wenn es, aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage bei dem Verkauf von Stammaktien, zu Schwierigkeiten kommt. Dem Anleger soll ein Anreiz zum Erwerb neuer Aktien gegeben werden.


Wachstumsaktie 

Börsenbegriff für Aktien einer Branche (oder eines Unternehmens), deren fundamentale Aussichten auf längere Sicht als überdurchschnittlich gut eingeschätzt werden.


Währung 

Das Kürzel gibt an, auf welche Währung sich der Basispreis und der aktuelle Kurs des Basiswerts beziehen. Dabei werden die folgenden Abkürzungen verwendet: Als Währungshandel auch Devisenhandel genannt bezeichnet man den Handel an den internationalen Devisenmäkten.
AUD = Australischer Dollar
CHF = Schweizer Franken
EUR = Euro
GBP = Britisches Pfund
HKD = Hongkong-Dollar
SEK = Schwedische Krone
USD = Amerikanischer Dollar
YEN = Japanischer Yen
THB = Thailändischer Baht


Wall Street 

Die New Yorker Börse ( New York Stock Exchange ) hat die Anschrift "Wall Street" in New York. Mit diesem Straßennamen verbindet man im allgemeinen automatisch die New Yorker Börse, einen der weltweit bedeutendsten Handelsplätze.


Warenterminbörse 

Börse, an der Termingeschäfte über mengen- und qualitätsmäßig standardisierte Einheiten von im großen Umfang verbrauchten Naturprodukten abgeschlossen werden. Weltweit gibt es 47 organisierte Warenterminmärkte, insbesondere in den USA und Kanada. Die älteste und zugleich umsatzstärkste Terminbörse für Waren- und Finanzkontrakte ist die 1848 gegründete Chicago Board of Trade. Erwähnenswerte Warenterminbörsen in Europa befinden sich in London, Amsterdam und Paris.

Am 15. Juli 1996 wurde in Deutschland die Warenterminbörse Hannover (WTB) gegründet, die am 17. April 1998 den Handel aufnahm. Der Fokus dieser Börse liegt auf Agrarprodukten.


Wechselkurs 

Der Wechselkurs bezeichnet den Preis einer ausländischen Währung, ausgedrückt in Einheiten der eigenen Währung. 
Der Wechsel- oder Devisenkurs wurde in Deutschland bis Ende 1998 sowohl amtlich als auch im Freiverkehr zwischen den Banken ermittelt.
Die amtliche Kursfeststellung erfolgte dabei an der Devisenbörse in D-Mark für einen festgesetzten Betrag der jeweiligen Auslandswährung (sog. Preisnotierung, z.B. 1,91 DM je US-Dollar). 

Im Unterschied dazu wird für den Euro die sog. Mengennotierung angegeben. Im Gegensatz zur Preisnotierung gibt die Mengennotierung an, welcher Betrag der Auslandswährung als Gegenwert für eine bestimmte Menge an Inlandswährung zu zahlen ist (z.B. 1,06 US-Dollar für einen Euro)."


Widerstandslinie auch: Widerstandszone genannt

Als Widerstandslinie gelten bei Wertpapieren Kursgrenzen, die aufgrund von chart technischen Überlegungen schwer nach oben zu durchdringen sind. Zudem ergeben sich Kursobergrenzen aus dem inneren Wert einer Aktie ( Fundamentalanalyse ). Hat eine Aktie beispielsweise eine Dividendenrendite , die deutlich über dem Rentenmarkt-Niveau liegt, so ist es eher wahrscheinlich, daß sie noch weiter steigt.


Wilders Volatilität 

Der Wilders Volatilitäts Indikator ist ein Indikator Indikatoren auf Basis der True Range (wird in einigen Indikatoren verwendet, um so Tage mit einer an sich geringen Tages-Handelsspanne, aber einem großen Abstand zum Vortagesschluss korrekt in die Berechnung der Volatilität einfließen zu lassen). Der Indikator selbst liefert keine eigenständigen Signale, ein steigender Indikator-Verlauf signalisiert lediglich eine steigende Volatilität, während ein fallender Verlauf auf eine abnehmende Volatilität hinweist. Die Volatilität ist immer positiv und stellt das Maximum der drei folgenden Formeln dar: 1. Abstand Tageshoch heute dividiert druch Tagestief heute, 2. Abstand Tageshoch heute dividiert durch Schlusskurs gestern und 3. Abstand Tagestief heute dividiert durch Schlusskurs gestern.


Xetra

X steht für einen Kurszusatz . X ist eine angelsächsische Abkürzung für ex, exclusive (ohne, ausschliesslich).


Yankee Bonds

In der amerikanischen Umgangssprache steht "Yankee" fur Fremder. Als Yankee Bonds werden die von auslandischen Firmen dort emittierten Anleihen bezeichnet.


Yield 

Angelsächsische Bezeichnung für Rendite .


Zentralbörse 

Die Zentralbörsen sind die Hauptbörsen eines jeweiligen Landes. In Deutschland beispielsweise Frankfurt, in den USA die " New York Stock Exchange " oder in Japan die Tokioter Börse.


Zinsabschlagsteuer 

Eine Quellensteuer auf inländische Zinseinkünfte (in der Regel 30 Prozent), die seit dem 1.1.1993 von den Kreditinstituten einbehalten und direkt an das Finanzamt abgeführt wird. Diese Kapitalertragsteuer an der Quelle ist eine Steuervorauszahlung. Sie wird auf die gesamte Einkommensteuerschuld des Steuerpflichtigen angerechnet. Die Abführung der Steuer beginnt allerdings erst, wenn der jeweilige Freibetrag überschritten wird. Voraussetzung ist allerdings, daß der Steuerpflichtige seiner Bank einen entsprechenden Freistellungsauftrag erteilt. Die Summe kann auch auf mehrere Kreditinstitute aufgeteilt werden.


Zinsen 

Wenn ein Schuldner zur Beschaffung von Finanzmitteln z.B. einen Kredit aufnimmt, zahlt er den geliehenen Betrag zuzüglich Zinsen zurück. Die Höhe von Zinsen richtet sich beispielsweise auch nach Verwaltungs-/Betriebskosten, Bearbeitungsgebühren, Geldbeschaffungskosten o.ä.


Zinseszins-Effekt 

Wiederangelegte Ausschüttungen eines Investmentfonds erhöhen den Anlagebetrag und damit den Zinserlös. So ergibt sich ein größerer Wertzuwachs des eingesetzten Kapitals im Vergleich zur regelmäßigen Entnahme der Erträge.


Zyklische Aktien 

An der Börse gehandelte Standard-Aktien, welche dem jeweiligen Börsentrend folgen, werden als zyklische Aktien bezeichnet. Antizyklische Wertpapiere streben aus verschiedenen Gründen gegen den jeweiligen Börsentrend.

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RISIKOHINWEIS: Der Handel von Devisen, wie auch der Handel mit anderen gehebelten Finanzinstrumenten (wie z.B. binäre Optionen , CFDs), ist hochgradig spekulativ. Große Gewinne als auch große Verluste, bis hin zum Totalverlust, sind dadurch möglich! Bitte spekulieren Sie nur mit Kapital, dessen Verlust Sie verschmerzen können. Vergangene Gewinne sind kein Garant für eine zukünftige positive Performance. Diese Webseite nutzt Cookies, um Ihnen volle Funktionsfähigkeit und die bestmögliche Nutzung zu ermöglichen. Wenn Sie mit der Nutzung der Webseite fortfahren, stimmen Sie den Grundsätzen zu.

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